Referenzen Astrologe Werner Popp

1.

Im Buch (In the Spirit of Enterprise from the ROLEX Awards) eines angesehenen Wissenschaftsjournalisten wird Werner Popp unter hundert von einem Professoren-Gremium aus 6.000 Projekten weltweit ausgew├Ąhlten astrologischen Forschungsprojekt genannt
(Seite 352).

2.

F├╝r den zweiten Band der "Bibel der Astrologen" (Recent Advances of Natal Astrology) zweier englisch-sprachiger Forscher wurde Werner Popp als einer von vier deutschen Co- Autoren ausgew├Ąhlt, da er nicht nur ├╝ber profundes Fachwissen verf├╝ge, sondern auch ├╝ber Selbstkritik und statistisch-methodische Kritikf├Ąhigkeit.

3.

Taegers Horoskope-Lexikon, Band 4, Seite 305:

POPP, Werner Gruppe: 1d Land: D
Wissenschaftsastrologe Research Astrologer / Programmer
17.02.1944 14h 09m MET 13h 09m GMT
Buchau/Karlsbad/CS 13┬░ E 03┬┤ 50┬░ N 05┬┤
Deutscher Kriminaloberrat a. D., Astrologe (-seit 1963). Co-Autor in
┬┤Recent Advances in Natal Astrology┬┤ von -> Geoffrey DEAN. Schwerpunkte: Astro-Psychologie, esoterische Astrologie, astrologische Unternehmensberatung, Astroanalysen von B├Ârsenkursen, mathematische Statistik, Computerprogrammierung. Hobbys: Karate, Aikido.
Quellen / Sources: TAE (pers. Statement (d));P/26, Okt. 93, Koord. via P/26

Horoskop

4.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.09.1999:

Uberschr02

Der Junge wird Kriminalist! Die Voraussage, vor einem knappen halben Jahrhundert von einem Astrologen getroffen, ist eingetreten. Werner Popp machte tats├Ąchlich Karriere als Polizist: zuerst beim Landeskriminalamt Schleswig-Holstein, dann im Bundeskriminalamt, wo er immerhin in den Beraterstab des damaligen Vizepr├Ąsidenten Gerhard Boeden berufen wurde. Inzwischen ist Popp ein gefragter EDV-Fachmann beim Frankfurter Sicherheitsunternehmen KDM.

Der Sternendeuter, zu dem die Mutter den damals Zehnj├Ąhrigen geschleppt hatte, las aus der Planetenkonstellation weitere Zeichen heraus. Des Jungen Lunge sei nicht in Ordnung, lautete die schlechte Botschaft. Die gute: Das Sternbild weise auf eine hohe astrologische F├Ąhigkeit hin. Beide Feststellungen erwiesen sich als wahr. Ein eilends konsultierter Arzt stellte eine Tuberkulose-Erkrankung fest, die, da rechtzeitig erkannt, gut kuriert werden konnte. Und von Popps astrologischer Beratung sind zumindest seine Klienten ├╝berzeugt, die sich bei ihm Rat holen.

"Geh mal zu Popp", hatte denn auch ein Freund geraten. Der astrologisch versierte Kriminalist habe ihm schon manch gute Empfehlung gegeben und manche n├╝tzliche Warnung ausgesprochen. "Wenn ich einen wichtigen Termin ausmache", verriet der Gesch├Ąftsmann, "muss Popp immer zuerst die Planeten befragen." Allzu falsch konnten Popps Ratschl├Ąge nicht gewesen sein, schlie├člich laufen die Gesch├Ąfte des Freundes nicht ├╝bel. Warum also nicht selber einmal das Orakel befragen? Auch wenn sich Popps Horoskop als unzutreffend herausstellen sollte, so springt doch auf jeden Fall eine journalistisch h├╝bsche Geschichte heraus.

"Das Geburtsdatum auf die Stunde oder gar die Minute genau und der exakte Geburtsort." Ohne diese Information k├Ânne ein "wissenschaftlicher Astrologe" nicht arbeiten, hatte Popp am Telefon wissen lassen. Jetzt, beim Treffen in einem Restaurant, gibt er als Erstes diese Lebensdaten in seinen Computer ein. Auf dem Bildschirm erscheint in Sekundenschnelle der Himmelskreis, wie er angeblich damals ausgesehen hatte, als der skeptische Kunde das Licht der Welt erblickte. F├╝r jeden Erdenmenschen seien drei Zeichen ma├čgeblich, erkl├Ąrt der Astrologe: die Sonne, an deren Stand man die Lebensziele und geistigen Seiten einer Person erkenne, der Aszendent, der Auskunft gebe ├╝ber das Verh├Ąltnis zur Umwelt, sowie das Mondzeichen, welches etwas ├╝ber die Psyche und die Gef├╝hle aussage.

Allzu viel versteht der neue Klient nicht, wenn Popp von den theoretischen Fundamenten seiner Kunst erz├Ąhlt, von der Bedeutung des Erd├Ąquators und der Ekliptik, vom Kulminationspunkt oder den zw├Âlf im Himmelskreis verk├Ârperten Lebensgesetzen. Daf├╝r freut er sich ├╝ber zwei Dreiecke und ein Viereck, die auf dem Monitor des Laptops gr├╝n und rot leuchten. Denn, so hat er eben erfahren: Dreiecke deuten auf Harmonie hin, und das Viereck repr├Ąsentiert Spannung. "Ihre Mischung", sagt Popp, "ist zweifellos gut."

Derart positiv eingestimmt, ist man geneigt, seiner Analyse der Charaktereigenschaften zu folgen - zumal die guten Eigenschaften deutlich ├╝berwiegen. Der Krebs-Aszendent bringt es an den Tag: Sensibel sei der Klient, mit sicherem inneren Gef├╝hl gesegnet und - Mond im Sch├╝tzen - mit hohem Gerechtigkeitssinn ausgestattet. Originell, satirisch, pieksend, aber nicht ganz und gar zynisch. Das h├Ârt man gerne.

POPP102

Lieber m├Âchte der inzwischen nicht mehr ganz so Ungl├Ąubige jedoch etwas ├╝ber die n├Ąhere Zukunft erfahren. Darin unterscheidet er sich in keiner Weise von den anderen Klienten Popps. Wann treffe ich die gro├če Liebe? Wie viele Kinder und Enkelkinder sind mir beschieden? Werden mir bald sechs Richtige im Lotto verg├Ânnt sein? Das sind, so berichtet Popp, die Standardfragen, die Sterngl├Ąubige an ihn richten.

Das sei ja gerade der Trick der Astrologen, dass sie immer nur mit Wahrscheinlichkeiten argumentierten und sich somit immer eine Hintert├╝r offen lie├čen, schimpfen Kritiker. Popp kann den Vorwurf nicht nachvollziehen. Schlie├člich sei der Mensch kein Hampelmann, der ganz und gar an den F├Ąden der Sterne zappele. "Es gibt die freie Entscheidung", postuliert der Astrologe, "wenn auch mit einer gewissen Einschr├Ąnkung." Durch Selbsterkenntnis k├Ânne der Mensch seine M├Âglichkeiten erweitern, und zu dieser Selbsterkenntnis k├Ânne die Astrologie verhelfen, indem sie Zusammenh├Ąnge aus dem Unbewussten heraushole und ordne.

Das Unterbewusste interessiert den Journalisten jedoch weniger. Er will vor allem wissen, ob`s aufw├Ąrts oder abw├Ąrts geht in den kommenden Monaten, ob die verflixten Bauaktien endlich mal wieder steigen, ob... Popp hat l├Ąngst verstanden. Innerhalb von zwei bis f├╝nf Monaten werde sich im Leben des Klienten "beruflich oder wohnlich" etwas ver├Ąndern, prophezeit er. Das k├Ânne er sich aber gar nicht vorstellen, antwortet der Journalist. Doch, doch, beharrt der Astrologe, die Sternenkonstellation sei eindeutig. Im n├Ąchsten halben Jahr werde sich etwas entscheiden, die Ver├Ąnderung sei vermutlich positiv.

Man h├Âre das gerne, vor allem das W├Ârtchen "positiv", allein es fehle der Glaube, gesteht der etwas nerv├Âs gewordene Zuh├Ârer. Ob vielleicht seine Frau durch- oder die Wohnung abbrenne? Nicht ganz auszuschlie├čen, sagt der Astrologe, doch sei die Wahrscheinlichkeit f├╝r diese Varianten ├Ąu├čerst gering. Die Priorit├Ąt liege im beruflichen Feld, das H├Ąusliche komme erst an zweiter Stelle. Dennoch. Entweder hier oder dort, es werde eine Ver├Ąnderung geben - "daf├╝r lege ich die Hand ins Feuer".

Zum k├╝nftigen Hans im Gl├╝ck ernannt, rechnet man in schwachen Minuten jetzt immer mal wieder mit dem Anruf eines Verlagsbosses, der einen zum Chefredakteur eines neu zugr├╝ndenden Nachrichtenmagazins machen will. Oder man hofft auf Post vom Testamentsvollstrecker, der einem zu der von einer Gro├čtante siebten Grades geerbten Villa gratuliert. An normalen Tagen ist man freilich schon froh dar├╝ber, dass die Sterne einen bisher nicht an den Haken genommen haben. Gott sei Dank, denkt nach des Tages M├╝he das arme Opfer astrologischer Weissagung, wenn es nach Hause kommt: Frau und Kind sind nicht ausgezogen.

HANS RIEBSAMEN

Bildunterschrift:
Zieht die Sterne zu Rate: Der Astrologe Werner Popp ben├Âtigt f├╝r seine Vorhersagen nicht nur einen Computer, sondern vor allem auch Geburtsdatum und -zeit seines Kunden.

Foto: Michael Kretzer

 

[Home] [Wissenschaft] [Angebot] [Referenzen] [Presse] [Impressum]